Vorgeschriebene digitale Umweltregistrierung und -zertifizierung

Gemeinsam eine grüne Zukunft schaffen

Der Markt verlangt in zunehmendem Maße nach Transparenz, was die Produktion unserer Blumen und Pflanzen und die Betriebsführung der Lieferanten angeht. Mit einer digitalen Umweltregistrierung, die an ein Umweltzertifikat gekoppelt ist, kann ein Züchter zuverlässig nachweisen, dass er die in dem Zertifikat genannten Anforderungen einhält. Wir haben als Genossenschaft und Unternehmen vereinbart, dass wir eine digitale Umweltregistrierung ab dem 31.12.2020 und ein digitales Umweltzertifikat ab dem 31.12.2021 zwingend für alle Lieferanten auf unserem Marktplatz vorschreiben (unabhängig davon, ob sie Mitglied bzw. Züchter sind oder nicht).

Wir arbeiten an der Erfüllung der Rahmenbedingungen, die vom Mitgliederrat in seiner Empfehlung aufgestellt wurden, beispielsweise an einer Informations- und „Onboarding“-Kampagne, an einem besseren Zugang zu vorhandenen Zertifizierungsstellen und an einer Alternative zur Registrierung und Zertifizierung über MPS. Mit dem Regieteam Nachhaltigkeit erarbeiten wir auch einen Vorschlag für eine Durchsetzungs- und Sanktionierungs-Richtlinie.

Durch die Entscheidung, diese Vorgabe einzuführen, leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Zukunft unserer Produkte, der Branche und unseres Marktplatzes.



Was haben wir bereits getan?

  • Informieren: Neben der allgemeinen Kommunikation über die normalen RFH-Infokanäle werden auch die FPCs besucht und informiert.
  • Mit MPS haben wir intensive Gespräche über die Zugänglichkeit und die Kosten für die Registrierung und Zertifizierung geführt. Das neue Programm MPS ABC 3.0 wurde Anfang dieses Jahres zusammen mit einer geänderten Preisstrategie eingeführt: Es gibt jetzt einen separaten Preis für das erste Registrierungsjahr und einen geringeren Zertifizierungspreis.
  • Wir arbeiten außerdem an einer Alternative zu MPS, damit Sie als Züchter eine Wahlmöglichkeit haben. Dazu bedarf es eines digitalen Umweltregistrierungstools, das auf die Anforderungen und Systematik eines Schemas wie beispielsweise GlobalG.A.P. abgestimmt ist. Verschiedene Organisationen arbeiten daran, und wir gehen davon aus, dass das Anfang des 3. Quartals realisiert werden kann.
  • Mit dem Regieteam wurden die Grundzüge einer Durchsetzungs- und Sanktionierungs-Richtlinie festgelegt. Diese wurde in der Sitzung des Mitgliederrates vom 12. März zum Zweck der Meinungsbildung besprochen und wird nun weiter ausgearbeitet.


Was werden wir noch tun?

  • Sobald die Alternative zu MPS realisiert worden ist, starten wir im dritten Quartal eine Aktivierungskampagne. Sie soll Ihnen helfen, aus einer der Möglichkeiten für eine Umweltregistrierung und Aktivierung eine Wahl zu treffen.
  • Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, werden wir gemeinsam mit den beteiligten Organisationen Sitzungen abhalten, um den Züchtern, die dies wünschen, praxisnah bei der Registrierung ihrer Umweltdaten zu helfen.
  • Mitte September werden wir prüfen, ob die Rahmenbedingungen erfüllt sind und ob es nach der Übernahme der Verpflichtung gerecht und angemessen ist, diese Vorschrift durchzusetzen.
  • Spätestens bis zum 8. Oktober (bzw. früher, wenn möglich) soll der Mitgliederrat dem Vorstand eine Empfehlung zur Durchsetzung und Sanktionierung geben. Der Vorstand wird dann bis spätestens Ende Oktober eine Entscheidung treffen.


flyer: milieu certificaat in 3 stappen

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  • Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen + häufig gestellte Fragen. Diese seite wird fortlaufend aktualisiert.